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Schröpfen + Baunscheidtieren

Tiefe Wirkung über die Haut als zentrales Entgiftungsorgan... 

Die wichtigsten Indikationsgebiete sind:

• Bluthochdruck
• Funktionsstörungen von Magen, Darm, Leber und Galle
• Rheumaschmerzen
• Rückenschmerzen
• Stimulierung des Immunsystems

Das Schröpfen zählt zu den ältesten, traditionell bewährtesten Therapieformen der Medizinkuüberhaupt. Die Schröpftherapie wird angewandt, um Gift- und Schlackenstoffe - also "Krankmachendes" aus dem Körper auszuleiten, alte chronische negative Prozesse zu lösen oder das Immunsystem und den Organismus positiv anzuregen.

Wie funktioniert das Schröpfen?

Reiztherapien zählen zum Teil zu den ältesten und traditionell bewährtesten Therapieformen der Medizinkultur zählen. Zu ihnen gehören das Schröpfen und das Baunscheidtieren.

Beim Schröpfen wird in Glasgefässen unterschiedlicher Grösse ein Unterdruck erzeugt. Anschliessend werden die Gläser („Schröpfköpfe“) auf die zu behandelndes Körperstelles aufgesetzt. Die entsprechenden Stellen werden durch die genaue körperliche Diagnostik (Palpation) erfasst; meist handelt es sich um Verhärtungen des Unterhautgewebes.

Wie wirkt das Schröpfen?

Oft aber werden auch Reflexzonen innerer Organe, die in gesetzmäßiger Weise mit der Körperoberfläche in Verbindung stehen, auf diese Weise therapiert. Schröpfen führt unter anderem zur Verbesserung der Durchblutung, der Lymphversorgung und zur Entkrampfung von Muskeln.

Wie funktioniert das Baunscheidtieren?

Das Baunscheidtieren ist grundsätzlich ähnlich wie das Schröpfen, aber kräftiger in der Reizung des Unterhautgewebes. Nach einer kurzen Reizung der Hautoberfläche wird in durchblutungsförderndes Öl aufgetragen. Über die Nervenstrukturen (auf dem Reflexweg) werden – wie beim Schröpfen – auch in der Tiefe des Körpers Heilreaktionen erzeugt.